Ich stellte fest, dass wir irgendwie aufgehört hatten zu leben.
Seit wir Kinder haben, steht unsere Welt Kopf. Nebst allem Glück, das Kinder mit sich bringen und all dem Lärm, der uns daran hindert, unsere eigenen Gedanken zu hören, gibt es sie doch immer wieder: Die Momente, in denen wir Zeit haben, Gefühle und Gedanken zu sortieren und darüber zu schreiben. In der Rubrik ‚Mamawelten‘ findet ihr Texte über Dinge und Momente, die uns in unserem Alltag mit den Kindern herausfordern, berühren, uns zum Nachdenken bringen und uns bewegen.
Ich stellte fest, dass wir irgendwie aufgehört hatten zu leben.
Mit einem Baby auf dem Bauch den Sonntag geniessen. Die erste Familienzeit ist doch erst fünf Jahre her.
«Mama, du chonsch wörkli überhaupt ned drus oder? Ich ha no nie en Mönsch gseh met somene Gsicht! Ich mein, wo mer wörkli direkt am Gsicht a merkt, dass er überhaupt kei Ahnig vom Läbe hed.»
Nach drei Jahren Nuckeln spätestens sollte sich das Kind den Schnuller abgewöhnen. Tat es aber nicht.
Wie kombiniert man Enkel und Arbeit? Vor allem, wenn die Arbeit drängt, aber der Enkeltag unverrücktbar stattfindet.
Erster Spielgruppentag. Eigentlich sollte ja nur die Tochter bleiben. Doch die bleibt nur, wenn die Mama das auch tut. Phase eins eines wohl langwierigen Ablöseprozesses.