Tipps für die Kombi von Homeoffice, Homeschoolen und Haushalt

In Zusammenarbeit mit HP Schweiz

Alle und alles zuhause. Geht, braucht aber ganz viel Gelassenheit. Wenn von heute auf Morgen die Schule schliesst oder der Corona-Test positiv ausfällt und von jetzt auf sofort im Krisenmodus ist, kann man sich die nicht innert paar Tagen erarbeiten.

Seit zwei Jahren kombiniert Nadine Arbeit und Homeschoolen und hat für euch gesammelt, was ihr dabei am meisten geholfen hat. Tipps für die Kombi von Homeoffice, Homeschoolen und Haushalt. In der Hoffnung, dass ihr euch in den nächsten zehn (oder mehr) Tage an den einen oder anderen erinnert.

Plus: Ganz unten findet ihr die Tipps zusammengefasst und den Wettbewerb, bei dem ihr einen supersmarten Drucker gewinnen könnt.

Wie kann man Homeschoolen, Homeoffice und Haushalt kombinieren? Ein paar Tipps. | Bilder: Vanessa Käser

Was ich weiss? Dass die Kombi von Homeoffice, Homeschoolen und Haushalten eine Killerkombi ist.

Denn der Tag hat nur 24 Stunden, mindestens sechs davon sollte man schlafen können. Und weil man nie sicher ist, ob man das mit Kindern unter vier wirklich kann, sollte man acht Stunden Schlaf einberechnen. Bleiben 16 Stunden für den Rest. Was ich nicht weiss: Wie man die optimal verteilen kann auf all die To-Dos, die man hat. Oder umgekehrt.

Haushalt, Schule und Arbeiten zuhause bedeutet vor allem eins: Alle sind überaus häufig zusammen. Alles ist so ziemlich unkalkulierbar und sehr abhängig von der Familientagesform.

Trotzdem lebe ich seit zwei Jahren in diesem Dreifachspagat. Also muss ich wissen, wie’s geht. Weil funktionieren tut’s ja irgendwie. Mal besser, mal schlechter – je nachdem, wen man wann fragt. Irgendwo kommt immer etwas oder jemand zu kurz. Damit muss man leben lernen.

Dafür sind zwei Wochen Quarantäne natürlich zu wenig. Aber trotzdem hoffe ich, ihr könnt für die zwei Wochen etwas mitnehmen. Abgesehen davon, dass es in diesen nächsten Tagen wohl primär ums Überleben geht…

Flexibel werden ist ein Prozess

Was ich gemerkt habe: Die Kombi funktioniert hier vor allem, weil ich flexibel bin. Eine Eigenschaft, die ich mir hart erarbeitet habe. Etliche Tränen und Wutanfälle liegen hinter mir. Weil sich im Haushalt die vollen Waschkörbe und Gegenstände wie Hürden verteilten. Weil mir die ständige Dauerbelagerung durch die Kinder zu viel wurde, mir effizientes Arbeiten verunmöglichte. Weil ich den Kindern nicht gerecht wurde. Der Arbeit nicht. Mir selber erst recht nicht. Weil ich alles höre, alles mitkriege und: Auch bei geschlossenen Türen ansprechbar bin.

Ich habe gelernt: Je fixer meine Vorstellung, wie ich was wann machen möchte, umso gestresster und genervter werde ich, wenn das nicht wie vorgenommen klappt. Umso schneller schnauze ich die Kinder an. Oder verzweifle an der Situation.

Daher gilt: Legt für die Zeit, in der ihr alle zuhause seid, eure Ansprüche erstmal auf Eis. Das macht es allen einfacher. Insbesondere euch selber.

Jedem (Halb-)Tag einen Fokus geben

Trotz Flexibilität muss man Dinge erledigen. Ich versuche jeweils, mir so wenig wie möglich vorzunehmen. Verteile die To-Dos gemäss den Deadlines. Jeder Tag kriegt seinen Fokus (wenn’s geht, einen pro Halbtag). Ist der Kühlschrank leer, wird’s der Einkauf. Ist eine Textabgabe geplant, lasse ich den Haushalt liegen und mache die Texte. Brauchen die Kinder spezielle Aufmerksamkeit, machen wir etwas zusammen und lassen die anderen beiden Bereiche ruhen.
Es macht auch Sinn, wenn man sich Anfang Woche überlegt, wann welche Prioritäten anstehen. Sowohl von der Woche wie auch vom Tag.

Für Quarantänezeiten gilt: Setzt euch kurz hin, ordnet und kategorisiert eure To-Dos. Welche sind unabdingbar und an welchem Tag müsst/wollt ihr die machen?

Primetime ist nicht zwingend morgens

Nichts ist so stressig, wie wenn man klare Vorstellungen hat und die umsetzen möchte. Das gilt, wie bereits erwähnt, für den Job. Aber auch fürs Homeschoolen. Es macht Sinn, «eure» Primetime zu finden. Ob die vor oder nach dem Frühstück ist, über den Mittag… ihr müsst nicht Schule machen, sondern gemeinsam Lernen. Das geht auch abends um 19.00 Uhr – falls eure Kinder da ihre Primetime haben.

Wichtig sind vor allem die Lerninhalte. Wenn ihr flexible Lehrkräfte habt, das Ausfüllen der Arbeitsblätter ein Chrampf ist und die Motivation tief, versucht, die Inhalte in etwas abgeänderter Form zusammen erarbeiten.

Perfektion kannst du später wieder

Ganz viele Vorstellungen von Effizienz und Perfektion musste ich loslassen. Mein Bild von mir selbst als Arbeitnehmerin (auch wenn ich selbstständig arbeite) erleidet andauernd Kratzer. Die tun weh. Ich bin zuverlässig. Ich bin ‚on time‘. Das ist professionell.
Mit einer Horde Kinder um mich herum und deren Versorgung, bin nicht mehr so professionell, wie ich wäre und wie ich gerne wäre. Ich muss mir Fehler zugestehen. Ich muss Menschen enttäuschen. Und diesen Umstand immer wieder neu veratmen. Glücklicherweise sind dank des Lockdowns alle etwas lockerer geworden.

Seid gnädig mit euch, eurem Partner und euren Kindern. Fokus liegt nicht auf einer herausragenden Leistung, sondern darauf, die Quarantäne einigermassen happy zu überleben.

Alle drei Haupttasks hübsch kombiniert in einem Bild… sieht nicht immer ganz so entspannt aus hier | Bilder: Vanessa Käser

Inselmomente nutzen

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Homeschoolen schneller geht, wenn wir zusammen die Tasks erledigen und ich mental präsent bin in dieser Zeit.

Fokus Schule: Wenn ihr eure Kinder mit Schulstoff an den Tisch setzt, setzt euch unbedingt ohne weitere Tasks im Kopf mit dazu. Geht in der Regel einfacher! | Bilder: Vanessa Käser

Dabei habe ich immer die Hoffnung, dass die Kinder danach mit Freude gehen und sich selbstständig beschäftigen. Das ist dann MEINE Zeit.

Nicht selten werde ich auch von solchen Momenten überrascht. Es gilt, diese zu sehen (das ist nämlich gar nicht so einfach) und sie dann so ziemlich sofort zu nutzen. Das erfordert Spontaneität. Und manchmal ein Hochfahren von 0 auf 100. Aber oft kann ich in solchen Inselmomenten 70% der aktuellen Tasks erledigen – einzig die Entscheidung, welche Tasks, die vom Haushalt oder die vom Office; das entscheide ich nach Dringlichkeit (z.B. wie lange die Wäsche schon in der Maschine liegt oder die Person schon auf Rückmeldung wartet).

Wenn der Tag so daherkommt, dass die Kinder nonstop etwas von mir wollen, streitlustig und quengelig sind, habe ich die Erfahrung gemacht, dass folgendes Vorgehen hilfreich sein kann:
Entweder etwas im Haushalt machen, oder mit ihnen eine halbe Stunde spielen. In beiden Fällen ist es allermeist so, dass daraus selbstständige Spielzeiten resultieren.

Wenn ihr euch die Nutzung der Inselmomente nicht gewohnt seid, schreibt euch abends oder nach dem Frühstück kurz  auf, was alles gemacht werden sollte. Erwischt ihr einen Inselmoment, guckt kurz nach, was auf der Liste steht und tut’s.

Mittagspause

Ich habe zwei fixe Arbeitszeiten. Eine ist besonders fix: Die Mittagspause. Aktuell sitze ich zwar mit malendem Kind vis-à-vis und spielendem Kind auf dem Boden am Laptop. Aber: Ich arbeite. Um diese Frei- und Arbeitszeit kämpfe ich täglich und konsequent. Ohne überlebe ich den Tag nicht. Und das Arbeitspensum schaffe ich ebenfalls nicht. Ich muss ungestört denken und Dinge erledigen können.

Die andere konzentrierte und meist garantierte Arbeitszeit ist der Feierabend. Das bedingt, dass ich meinen Job liebe. Zumindest so fest, dass das, was ich abends arbeite, mir auch etwas zurück gibt. Hier gilt, wie bei allen Tipps: Wenn du Abend-/Nachtmensch bist: Arbeite dann. Wenn 5.00 Uhr deine Aufstehzeit ist: Dann arbeite die Tasks ab, bevor die Kinder wach sind.

Partner in crime

Ohne Partner ist Homeoffice-Homeschool-Haushalten Terror. Gerade, wenn Tasks anstehen, die Konzentration erfordern, muss einer die Kinder über längere Zeit beschäftigen, sie ‚ab oder auffangen‘, oder einfach die Putzerei, Einkauferei oder was sonst liegenbleibt, übernehmen. Wenn beide ‚im Seich‘ sind, lassen wir das Füfi grad si und wissen: Samstag wird der Tag, an dem wir alles Liegengebliebene erledigen. Nicht immer lustig. Aber notwendig.

Seid in der Quarantänezeit besonders lieb miteinander. Die Belastung ist hoch. Freizeit gering. Versucht, einander so gut wie möglich freizusetzen und Erwartungen tief zu halten.

Nutze Smarte Tools

HP+, ein smarter Begleiter

Ein smartes Drucksystem, das mir den Alltag erheblich erleichtert, ist HP+ (Werbung). Im Sommer konnte Papa C das HP+ Ökosystem installieren. Seither erleichtert es uns den Alltag mit Familie und Arbeit massiv. Ausdrucken kann man von überall, z.B. ein Ausmal- oder Rätselblatt fürs Homeschoolen. Kurz einen Vertrag einscannen geht ganz einfach per Handy mit der HP Smart App. Und vor allem dank Instant Ink nie mehr leere Druckerpatronen haben. Spart Mental Load und ermöglicht flexibles, schnelles Arbeiten.

Laptop und Handy heissen meine zwei engsten Begleiter. Einen fixen Arbeitsplatz habe ich zwar, aber da bin ich kaum. Denn mit Kindern zuhause muss man arbeiten, wo man gerade ist und Zeit findet. Und sei dies vor dem Trampolin im Garten als Schieds- und Friedensrichter bei Bedarf.

Wer flexible Arbeitsgeräte hat, kann auch mal in der Küche eine E-Mail schreiben, am Esstisch ein Dokument ausdrucken, die Post auf dem Sofa scannen oder auf dem Klo eine Nachricht beantworten.

Manchmal ist diese doppelte Präsenz im Kopf mega anstrengend. Manchmal kochen Nudeln über oder fühle ich mich als Rabenmutter, weil ich am Laptop sitze, während die Kinder spielen. Aber anders geht die Kombi von Arbeiten mit Kindern zuhause nicht.

Sei vor allem auch lieb mit dir selber. Alles tiptop organisiert haben, kannst du wieder, wenn der Alltag eingekehrt ist und die Abläufe sich wieder normalisieren.

Konzentriert und über längere Strecken fokussiert arbeiten, geht nur über Mittag (wenn überhaupt) und abends | Bilder: Vanessa Käser
Eine Bestellung für unseren Shop ausdrucken. Mit HP+ kann ich’s so einstellen, dass die Dokumente erst dann gedruckt werden, wenn ich vor dem Drucker stehe.

Suche dir Hilfe

Geht in Quarantänezeiten weniger gut – aber auch.
Delegiere Dinge, die sich rasch und mit garantiertem Erfolg von anderen erledigen lassen ((Einkaufslisten für den Partner z.B. ist immer heikel 😉). Frage Nachbarn oder Freunde, ob euch ein Zmittag kochen würden oder für einen ‚Fensterbesuch‘ vorbeischauen könnten. Ein feines Ziveri organisieren würden. Facetimen würden. Euch mit einer Spielidee überraschen könnten. Was auch immer… und: Nimm Hilfe an, wenn sie angeboten wird.

Für unsere Situation ohne Quarantäne ist die Betreuungslösung «Au Pair» top. Weil sie der benötigten Flexibilität gerecht wird. Weil wir, was Haushalt und Kinder betrifft, viele Jobs nach Bedarf delegieren können. Ansonsten ist auch ein temporärer Babysitter für ein, zwei Halbtage hilfreich, um sich Zeit freizuschaufeln, effizient arbeiten oder homeschoolen zu können.

Kannst du etwas auslagern? Kannst du jemanden für ein Zmittag anfragen? Den Einkauf delegieren? Die Wäsche abgeben? Machen!

Tipps zusammengefasst

  • Arbeite mit dir und wie DU funktionierst oder ihr als Familie
  • Ansprüche auf ein Minimum reduzieren, Perfekt könnt ihr danach wieder
  • To-DOs aufschreiben und auf Tage/Halbtage verteilen
  • Eure Top-Zeit des Homeschoolens herausfinden (kann auch abends sein)
  • Nutzt Inselmomente, wenn gerade alle happy sind und macht dann, was gerade am dringendsten zu erledigen ist
  • Seid geduldig miteinander und vor allem geduldig mit euch selber
  • Gönnt euch Gutes!
  • Nehmt Hilfsangebote in Anspruch
  • Fragt aktiv um Unterstützung bei Nachbarn/Familie/Freunden
  • Netflix ist auch eine Nanny
  • Niemand kann alles aufs Mal machen
  • Das Ende der Quarantäne ist absehbar

Wettbewerb: Drucker zu gewinnen

Brauchst du eine gute Druckerlösung? Gemeinsam mit HP verlosen wir den perfekten Drucker für Familien. HP+ erleichtert alles rund ums Scannen und Ausdrucken:

  • Indem ihr Dokumente via Smart App einscannen oder direkt ausdrucken könnt – von überall.
  • Tinte ist immer genügend vorhanden, da der (optionale) Service Instant Ink euch bei drohendem Leerstand automatisch die Druckpatronen nachliefert (die ersten sechs Monate gratis mit HP+).
  • Smarter Drucker: Durch die Anbindung an die Cloud ist der Drucker jederzeit bereit, gesichert und up to date.
  • Cleveres Nice-to-have: Die Funktion Private Pick-up. Eure Dokumente können damit auch erst ausgedruckt werden, wenn ihr direkt vor dem Drucker steht – mit Kleinkindern zuweilen sehr praktisch.

Zudem unterstützt das Nutzen von HP+ das Forest First Programm von HP zur Aufforstung von Wäldern.

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Ihr könnt jetzt einen smarten HP+ Drucker gewinnen, der euch diese Features ermöglicht. Einfach ins Formular eintragen und mit etwas Glück druckt ihr schon bald so smart wie wir.

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