Sandra: Warum ich blogge.

Wer ein Kind zeugt, ist ab Geburt dafür zuständig, dass es auch isst. Nicht nur isst, es muss im Idealfall auch die gesamte Ernährungspyramide zu sich nehmen. Jeden. Tag.

Ein Grund, warum wir auf Mamas Unplugged immer Menupläne zur Verfügung stellen und: Warum Sandra hier foodbloggt. Wer täglich Essen zubereiten muss, hat manchmal einen kleinen Overload. Darum gibt es auf unserem Blog immer wieder Inspiration.

Warum Sandra immer wieder neue Rezepte tüftelt und hier verbloggt:

Foodbloggerin Sandra, fotografiert von Deborah Hitz.

Ich bin nicht mehr sicher, wann und wonach ich in den Tiefen des Internets genau suchte, aber ich entdeckte diesen wunderbaren, aufwühlenden und doch humorvollen Artikel einer Mutter, die ihre emotionale Achterbahnfahrt mit ihren kleinen Kindern so treffend beschrieb, dass ich gleichzeitig lachte und weinte. Sie sprach mir aus der Seele.

Das war meine erste Begegnung mit Mamas Unplugged.

Zum Bloggen kam ich aber ganz anders.

Übrigens: Bloggen. So ein doofes Wort. Fand ich.

Ich hatte lange Zeit grosse Mühe (und die habe ich manchmal immer noch), mich als “Bloggerin” zu bezeichnen. Noch schlimmer: Ich bin sogar FOOD-Bloggerin geworden. Naja, ganz aus heiterem Himmel ist auch das nicht passiert. Unser ältester Sohn reagiert quasi seit Geburt auf alle möglichen Nahrungsmittel allergisch (wie ich kürzlich hier beschrieben habe). Also habe ich begonnen meine eigenen Rezepte aufzuschreiben und auf Himbeergelb zu teilen.

Mittlerweile bin ich so ambitioniert, dass ich sogar Menüs kreiere, die unser Sohn gar nicht essen will. Aber immerhin könnte er.

Zu diesen Umständen hinzu kommt meine lebenslange Leidenschaft für das geschriebene Wort.

Dank Himbeergelb habe ich dann auch Nadine getroffen. Wie der Zufall wollte, suchte sie für ihr Team eine neue Food-Bloggerin. Eine glückliche Fügung, trotz der Begrifflichkeit.

Seither schreibe ich mit grosser Freude für Mamas Unplugged nicht nur, aber mehrheitlich Food-Beiträge.

Für mich sind Blogs wie Mamas Unplugged genau aus dem eingangs erwähnten Grund so wertvoll: Man merkt, dass man nicht alleine auf der emotionalen Achterbahn fährt. Man ist nicht die Einzige, die nicht nur überbordende Liebe für sein Kind empfindet, sondern auch Trauer, Wut, Erschöpfung, Überforderung.

Und bekanntlich ist geteiltes Leid halbes Leid.

Aber auch all die schönen Dinge, die das Leben als Familie bereit hält, sind es Wert, geteilt zu werden. Es passiert so viel Lustiges und Komisches im Leben mit Kindern. In diesem Sinne ist geteilte Freude doppelte Freude.

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