Geschenkidee zu Weihnachten: Selber Pasta machen

So sicher wie Weihnachten selbst, kommt auch die Frage immer aufs neue wieder: Was schenkt man Grosseltern, Gotti und Götti? Wer hat DIE Geschenkidee für Weihnachten?

Da die kleinen Knirpse nicht losgehen und einen Kaschmirschal kaufen können, liegen selbst gebastelte Geschenke auf der Hand.

Ich bin sicher, Onkel Michi freut sich über den neongrünpinken Fimo-Schlüsselanhänger genauso wie Gotti Fabienne sich über die bunten Topflappen für ihre elegant eingerichtete, kinderfreie Wohnung freut. Ironie off.

Nach ein paar weiteren Weihnachten sind mit Sicherheit alle ausgestattet mit Handabdruck-Tassen oder Rechaudkerzenhalter aus Salzteig.

Wir sind sehr fest Fan von Kinderhandwerk. Deshalb finden wir die Kombi von Selbstgemacht und doch nicht Staubfänger super.

Unsere Geschenkidee zu Weihnachten: Selbstgemachte Weihnachtspasta. Gefällt sie nicht, ist sie schnell gegessen.

Sternenpasta für’s Gotti. Unsere Idee für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke, die hübsch aussehen, aber nicht lang rumstehen. | Bilder: Nadine Chaignat

Wie gut, wenn man eine Italienerin in der Nachbarschaft hat, die einen in die Geheimnisse echter italienischer Pasta einweiht. Die Herstellung von Pastateig ist denkbar einfach. Es braucht nicht mehr als drei Zutaten und etwas Zeit. Vier Zutaten, wenn man die Pasta einfärben will. Zudem braucht es Platz, um die Pasta 2-3 Tage trocknen zu lassen.

Damit der Pastateig geschmeidig bleibt, nur portionsweise verarbeiten und den Rest immer gut zudecken. Sollten die kleinen Hände müde werden, kann die Weihnachtspasta-Produktion gut pausiert und der Teig im Kühlschrank gelagert werden.

So geht’s

Pasta selber machen

Zutaten ​für 300 g getrocknete Pasta:
150 g Weissmehl
150 g Hartweizengriess (z.B. Knöpflimehl von Naturaplan)
150 ml Wasser
Lebensmittelfarbe (ich verwende die Pastenfarbe von sugarflair gekauft bei bakeria)

Weiter braucht ihr:

  • Pasta-Walze oder Wallholz und Muskelkraft
  • Ausstecher ohne allzu feine Details (z.B. Herz, Stern, Auto)
  • Platz sowie Geschirrtücher (sollten nicht nach Waschmittel riechen!) oder
    Backpapier zum Trocknen
  • Geschenkverpackung, z.B. Cellophansäckli oder Schraubgläser
  • Anhänger zur Beschriftung
Zubereitung
  1. Mehl, Griess und Wasser mischen, gut kneten, nach Belieben einfärben. Der Teig darf nicht an den Händen kleben. Dann in Frischhaltefolie (oder ein feuchtes Tuch) einwickeln und mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. Der Teig kann auch nur aus Hartweizengriess hergestellt werden, ist dann aber wesentlich schwieriger zu verarbeiten.
  2. Pastateig portionenweise dünn auswallen oder durch die Nudelwalze drehen.
  3. Formen ausstechen und auf ein bemehltes Küchentuch oder Backpapier zum
    Trocknen legen (siehe Tipps).
  4. Während des Trocknens (2-3 Tage) ab und zu wenden.
  5. In Gläser oder Säckli verpacken. Als i-Tüpfelchen mit verzierter oder bemalter
    Verpackung verschenken.
Gut zu wissen

Tipps rund um selbstgemachte Pasta

  • Teig o​hne Salz zubereiten, sonst kann die Pasta nicht richtig trocknen.
  • Die Trocknungsdauer hängt von der Dicke, aber auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Je nach dem müsst ihr mit​ 2-3 Tagen ​rechnen.
  • Pasta ab und zu ​wenden,​ damit sie gleichmässig trocknet.
  • Pasta kann auch im Dörrex getrocknet werden, braucht weniger Platz und geht schneller.
  • Als Trocknungsunterlage eignen sich ​bemehlte Geschirrtücher,​ aber auch auf Backpapier klappt’s.
  • Zum Aufbewahren bzw. Verschenken die Pasta eignen sich transparente Säckchen oder schöne, grosse Gläser mit Schraubverschluss.
  • Dunkel, trocken und kühl aufbewahren und darauf achten, dass sich kein Kondenswasser bildet, sonst beginnt die Pasta zu schimmeln.
  • Pasta ausstechen braucht etwas Ausdauer. Sprich, eher geeignet für grössere Kinder oder top motivierte kleinere.

Selbergemacht, mit Liebe gemacht, sieht toll aus und schmeckt auch so. | Bilder: Nadine Chaignat

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